Bauleistungsversicherung: Was sie deckt, warum sie nötig ist und wie sie dich schützt

Wenn du ein Haus baust oder sanierst, ist eine Bauleistungsversicherung, eine Versicherung, die den Bauherrn vor finanziellen Verlusten schützt, wenn der Bauunternehmer insolvent wird oder die Arbeiten nicht ordnungsgemäß ausführt. Also known as Bauherrenhaftpflichtversicherung, it ist kein Luxus – sie ist oft Voraussetzung für KfW-Fördermittel und Bankkredite. Ohne sie riskierst du, dass dein Geld verschwindet, wenn der Handwerker verschwindet. Das passiert öfter, als man denkt: Ein Bauunternehmer gerät in Zahlungsschwierigkeiten, bricht die Arbeit ab – und plötzlich steht der Bau still, die Lieferanten rechnen ab, und du hast kein fertiges Haus, aber noch eine hohe Rechnung.

Diese Versicherung deckt nicht nur Insolvenz ab – sie schützt dich auch vor Baufehlern, Mängel in der Ausführung, die nach der Fertigstellung entdeckt werden und teuer zu beheben sind. Wenn zum Beispiel die Dachkonstruktion nicht richtig verankert ist oder die Kellerabdichtung undicht ist, zahlt die Versicherung die Reparatur, wenn der Unternehmer nicht mehr haftet. Sie ist auch der einzige Schutz, wenn du als Bauherr den Bau selbst organisiert hast und nicht über einen Generalunternehmer verfügst. Viele unterschätzen, dass selbst kleine Handwerker – wie ein Tischler für Innentüren – in den Versicherungsumfang fallen können, wenn sie Teil des Bauvorhabens sind.

Die Versicherung brauchst du nicht nur am Anfang, sondern während der gesamten Bauzeit – typischerweise bis zur Schlüsselübergabe. Und sie ist nicht nur für Neubauten wichtig: Auch bei umfassenden Sanierungsstufen, umfassende Modernisierungen, die den Zustand eines Gebäudes grundlegend verändern, wie einer Kernsanierung, ist sie sinnvoll. Denn wer weiß, ob der Handwerker, der deine Holzfenster einbaut, in drei Monaten noch existiert? Die Bauleistungsversicherung ist dein Sicherheitsnetz, wenn alles schiefgeht – und sie kostet oft weniger als ein einziger großer Fehler.

Was viele nicht wissen: Ohne diese Versicherung können Banken deine Baufinanzierung verweigern. Und wenn du Fördergelder von der KfW oder BAFA beantragst, ist sie oft Pflicht. Du kannst sie nicht einfach ignorieren, weil du den Handwerker kennst oder er günstig ist. Ein vertrauenswürdiger Tischler kann trotzdem pleitegehen – und dann bist du allein mit dem Chaos. Die Bauleistungsversicherung ist kein zusätzlicher Aufwand – sie ist die klügste Investition, die du vor dem ersten Bohrer tätigst.

In den folgenden Artikeln findest du praktische Tipps, wie du Baukosten kalkulierst, wann du einen Generalunternehmer nimmst, wie du Gerüstkosten senkst und warum du bei jeder Sanierung die richtige Versicherung brauchst – inklusive konkreter Beispiele aus der Praxis, die dir helfen, keine teuren Fehler zu machen.

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