Bauversicherung: Was wirklich abgedeckt ist und warum Sie sie nicht ignorieren dürfen
Wenn Sie bauen oder sanieren, ist eine Bauversicherung, eine Versicherung, die finanzielle Risiken während der Bau- oder Sanierungsphase abdeckt. Auch bekannt als Bauherrenhaftpflicht, ist sie kein Luxus – sie ist die einzige Sicherheit, die Sie vor totalen finanziellen Verlusten bewahrt. Viele denken, sie brauchen nur die Baufinanzierung und den Notar. Doch was passiert, wenn die Wand einbricht, der Installateur einen Fehler macht oder das Abwasser in den Keller zurückfließt? Ohne richtige Versicherung zahlen Sie selbst – oft zehntausende Euro.
Dazu kommt: Rückstauschutz, eine technische Einrichtung, die verhindert, dass Abwasser aus der Kanalisation in Ihr Gebäude zurückfließt. Auch bekannt als Rückstauklappe, ist er in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben – und Ihre Hausratversicherung zahlt nur, wenn er vorhanden ist. Ohne ihn ist Ihr Keller bei Starkregen ein Wasserbecken – und die Versicherung sagt: kein Schaden, kein Geld. Genauso wichtig ist die Bauleistungsversicherung, eine Versicherung, die Schäden abdeckt, die durch mangelhafte Arbeit des Handwerkers entstehen. Auch bekannt als Bauwesen-Haftpflicht, sie schützt Sie, wenn der Tischler die Tür falsch einbaut, die Dämmung fehlt oder die Elektrik nicht ordnungsgemäß verlegt wurde. Ohne sie bleiben Sie mit dem Schaden sitzen – und der Handwerker verschwindet. Und dann gibt es noch die Förderprogramme, staatliche Zuschüsse, die oft nur gewährt werden, wenn bestimmte Versicherungen abgeschlossen sind. Auch bekannt als KfW-Förderung, viele Programme verlangen nachweisbare Risikominimierung – und das beginnt mit der richtigen Bauversicherung.
Sie brauchen keine 10 Versicherungen. Aber drei sind essenziell: Bauleistungsversicherung, Rückstauschutz und Haftpflicht für Bauherren. Alles andere ist optional – oder ein Verkaufsgespräch. Die meisten Menschen denken, sie sparen, wenn sie auf Versicherungen verzichten. Tatsächlich sparen sie nur bis zum ersten Fehler. Dann zahlen sie doppelt – für die Reparatur und für die Versicherung, die sie hätten haben sollen.
In den folgenden Artikeln finden Sie praxisnahe Erklärungen, wie Sie diese Versicherungen richtig verstehen, wo sie wirklich nötig sind und wie Sie sie ohne Übertreibung abschließen. Von der Prüfung Ihres Rückstauschutzes bis zur Frage, ob Sie die Bauleistungsversicherung wirklich brauchen – hier steht alles, was Sie wissen müssen, ohne juristischen Ballast.
Bauherrenhaftpflicht und Bauleistungsversicherung: Was Sie als Bauherr unbedingt brauchen
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