Sanierungsstufen: Was Sie über Schritt-für-Schritt-Renovierungen wissen müssen
Bei Sanierungsstufen, die systematischen Phasen einer umfassenden Gebäudesanierung, die von der Schadensanalyse bis zur energetischen Modernisierung reichen. Auch bekannt als Renovierungsphasen, helfen sie, große Projekte überschaubar zu machen und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Viele Hausbesitzer denken, eine Sanierung heißt: alles auf einmal umreißen. Doch das ist teuer, chaotisch und oft unnötig. Die richtige Herangehensweise ist schrittweise – und genau das sind Sanierungsstufen: eine klare Abfolge, die auf echten Bedürfnissen basiert, nicht auf Modetrends.
Die erste Stufe ist immer die Schadensdiagnose, die systematische Prüfung von Feuchtigkeit, Holzschäden, Dämmung und Dichtigkeit. Auch bekannt als Bauschadensanalyse, sie zeigt, wo wirklich Handlungsbedarf besteht. Ein Hausschwamm? Dann geht’s nicht um Anstrich – sondern um Materielaustausch, den fachgerechten Austausch von zerstörtem Holz nach DIN 68800. Auch bekannt als Holzsanierung, er ist die einzige dauerhafte Lösung. Ohne diese Grundlage läuft jede weitere Sanierung ins Leere.
Dann kommt die Energieeffizienz, die gezielte Verbesserung der Wärmedämmung und Luftdichtigkeit des Hauses. Auch bekannt als energetische Sanierung, sie ist die zweite Stufe – aber nur, wenn die Bausubstanz stabil ist. Dämmen Sie die Kellerwand, ohne die Feuchtigkeit zu stoppen? Dann wächst Schimmel hinter der Dämmung. Perimeterdämmung an Kellerwänden, Fassadensanierung oder Fenstertausch – alles sinnvoll, aber nur in der richtigen Reihenfolge. Die Fassadensanierung, die äußere Renovierung von Wänden mit Putz, Dämmung oder neuen Fenstern. Auch bekannt als Außenwandmodernisierung, ist oft die teuerste Stufe. Deshalb wird sie erst dann angepackt, wenn alle anderen Probleme behoben sind.
Was viele vergessen: Sanierungsstufen sind nicht nur technisch, sondern auch finanziell und rechtlich geprägt. Wer seine Sanierung richtig plant, kann Förderungen nutzen – von der KfW bis zu lokalen Zuschüssen. Ein Energieausweis-Update nach der Sanierung ist Pflicht, sonst drohen Bußgelder. Auch die Kosten für Gerüste, Wasserzählerwechsel oder Maklerprovisionen hängen davon ab, in welcher Stufe Sie gerade sind. Ein Budgetrahmen für Hausrenovierungen macht nur Sinn, wenn er die Reihenfolge der Arbeiten berücksichtigt. Sie können nicht mit 50.000 Euro starten, wenn Ihre erste Stufe nur 8.000 Euro kostet.
Die Stufen sind nicht linear, aber sie sind logisch. Kein Haus braucht alles auf einmal. Manche brauchen nur die Kellerabdichtung. Andere nur neue Holzfenster mit richtiger Lasur. Wieder andere brauchen erst mal eine Schimmelsanierung – und kein neues Dach. Die richtige Reihenfolge spart Geld, verhindert Folgeschäden und macht Ihr Zuhause wirklich besser. In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Anleitungen für jede dieser Stufen: von der Prüfung der Genehmigungspflicht bei Nutzungsänderungen bis zur Kalkulation von Gerüstkosten, von der CO₂-Einsparung bis zur richtigen Fliesenwahl im Bad. Hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es darum, was wirklich funktioniert – Schritt für Schritt.
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